ROCKHARZ Tag 4
- Yvonne
- vor 7 Tagen
- 4 Min. Lesezeit

Und schon bricht der letzte Tag eines wunderbaren Festivals an. Ging schneller rum als gedacht.
Nach einem halbwegs entspannten Morgen, ging es um kurz vor 11 zum Infield, denn heute war schon direkt die erste Band für mich interessant.
Als ich reinkam, waren "Pinhead" gerade beim Soundcheck. 👍🏻 Habe dann kurz dabei zugeschaut und bin dann weiter ins Fotografencamp gelaufen.
Pünktlich zum Start des Konzertes bin ich zum Graben, durfte aber nicht rein. Also habe ich mich in die zweite Reihe gestellt und von dort aus Bilder gemacht.
Auch dafür das es noch recht früh war und die Band eher noch unbekannt ist, war es schon gut voll. "Pinhead" haben eine richtig gute Show geliefert und freue mich für sie, für ihren guten Auftritt.
Weiter ging es mit "Drone". Sie selbst bezeichnen ihn als Sexmetal, sind aber stilistisch im Thrash Metal wohl eher zu Hause. Waren ok, aber nicht mein Fall. 🤷🏻♀️
Für mich ging es weiter zur Autogrammstunde von "Pinhead". Es war eine relativ übersichtliche Schlange, sodass ich sowohl mein Autogramm als auch mein Foto bekommen habe. Wobei das connecten schon mehr wert war. ☺️
Während ich gewartet habe, waren "Tailgunner" auf der Rock Stage. Mir war sofort klar, wer diese Musik hören könnte. 😎 Und dann klingt der Sänger genau wie Marcel (Sänger von "Ascending Wayfarer"). Spannend. Musikalisch waren sie auch ganz ok. 👍🏻
Mit "Necrotted" kam eine recht düstere Band auf die Bühne. Gesehen habe ich sie nicht, aber gehört. Für mich klangen sie schon recht Black Metallisch. 🤓 Aber sind sie wohl nicht. 🤷🏻♀️ Waren aber ganz ok. Den ganzen Tag könnte ich sie nicht hören, aber so war es in Ordnung. 👍🏻
Auch "Tungsten" habe ich nur gehört und nicht gesehen. Klingeln ein bisschen in Richtung Folkmetal, aber im Heavy Metal Bereich. Sind ganz ok. 👍🏻
Bei "Crypta" handelt es sich um eine Band mit einer Sängerin am Mikro, was ich auch wieder sehr gut finde. Sie hat einen sehr krassen Gesang drauf. 🤓 Auch die anderen Mitglieder sind weiblich, was ich noch besser finde. 🤘🏻Musikalisch sind sie eher auf der härteren Schiene, was ich anhörlich finde. ☺️ Das meiste habe ich im Fotografencamp gehört, das Ende mir dann aber doch noch angeschaut. Also, eigentlich nur den letzten Song.
Den Anfang von "Artillery" habe ich mir auch angeguckt und ein paar Fotos gemacht. Meins sind sie jetzt nicht unbedingt, was aber ok ist.
Dann kam das Treffen der Fotografen um ein gemeinsames Foto zu machen. Lief auch ganz gut. Dafür hat sich auch extra Hasi aus dem Rucksack bewegt. Sieht man auch auf dem Foto.
Es ereilte mich ein Hüngerchen, also bin ich zum Zelt gegangen und habe was gegessen. Dadurch habe ich "Majestica" verpasst, was ich jetzt aber nicht schlimm fand.
Pünktlich als ich los zu "Annisokay" los wollte, fing es an zu regnen. Nicht nur ein bisschen. Also habe ich den abgewartet, bevor ich zur Bühne gegangen bin. Mit ca. zwanzig Minuten Verspätung war ich dann an der Bühne und konnte noch einen Teil sehen. Ich fands echt gut. Zum Fotografieren eher langweilig, aber musikalisch schon recht gut.
Bei "Finntroll" und auch bei "Danko Jones" habe ich im Fotografencamp gesessen und sie mir von dort angehört. Beides hat mir auch eher so naja gefallen, dass ich es nicht schlimm fand, nicht dort dabei gewesen zu sein.
Wo ich aber auf jeden Fall dabei sein wollte war "Doro". Nachdem ich sie voriges Jahr auf einer Autogrammstunde kennengelernt hatte, wollte ich die Chance nutzen sie mir auch einmal live ansehen zu können. Und ich hatte großes Glück, dass mir ein Kollege nach etwas über dem ersten Song den Grabenpass geben hatte, sodass ich sie auch von ganz nah fotografieren konnte. ☺️
Nach meinem Besuch im Graben, bin ich mit dem Fotografen (Grüße gehen raus an Sven) über das Infield gelaufen, während "Doro" lief, um Impressionen vom Festival fotografieren zu können. Das hat auch Spass gemacht. Bilder seht ihr dann im nächsten Artikel.
Angekommen im Fotografencamp sind wir pünktlich für "Knorkator". Leider gar nicht mein Fall. Habe sie mir auch nur angehört und das war schon fast zuviel. Es tut mir leid, aber irgendwie komme ich mit der Art nicht ganz klar und auch musikalisch holen sie mich null ab. Ich weiß, dass sie eine riesen Fangemeinde haben, was auch ok ist, aber für mich halt nichts.
Und schon ging es mit "Emperor" weiter, welche mir richtig gut gefallen haben. Sie habe ich mir auch komplett angeschaut, weil ich sie nicht verpassen wollte. Ganz klassischer (symphonischer) Black Metal. Weniger gut fand ich den Na*i, der quasi direkt vor mir stand. Auf einem Festival, dass aus einem Anti-Na*i Festival hervorgeht, schon ein bisschen doof, dass solche Menschen da rum laufen. 🤷🏻♀️ Und bevor jemand Black Metal schreit, es waren auch genug andere Menschen da.
Headliner des Abends sind "Feuerschwanz". 🤷🏻♀️ Ja, keine Ahnung. Also, habe mir fünf Lieder angesehen und fand das auch ganz ok. Bin dann ins Fotografencamp zurück und dort fing es mich dann irgendwann an zu nerven. Einen kurzen Moment kann ich sie mir anhören aber dann wird es mir doch zuviel.
Das Festival wurde von "Soen" abgeschlossen. Und ich finde, dass es musikalisch sehr gut gepasst hatte. Habe mir den Anfang angesehen und auch ein paar Bilder gemacht. Sie haben eine traurig melancholische Art von Musik. Das schien auch vielen Menschen zu gefallen, denn es war noch einiges vor der Bühne los. Dann ging es auch noch mal ins Fotografencamp zurück. Aufräumen und Verabschieden stand auf dem Plan.
Als wir eingepackt haben, fing es auch noch an zu regnen. Ach ja. Schön war es. Man geht mit einem lachenden und einem traurigen Auge. Auf der einen Seite bin ich froh, wenn ich wieder zu Hause bin, aber hier war es auch schon sehr schön, dass es schwer fällt wieder zu gehen. Aber so ist es eben. 🤷🏻♀️
Fazit:
Auch der vierte Tag konnte sich sehen lassen, was das musikalische angeht. Das Wetter war wieder sehr wechselhaft, aber, gut, es ist eben wie es ist.
Weitere Links und Informationen:
Bilder vom Tag:
Coming soon



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