Nevermore -> Lacrimas Profundere
- Yvonne
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Nach der ersten Single "O Silent Fear" haben "Lacrimas Profundere" den zweiten Song des bald erscheinenden Albums "Lay me down O silent fear" veröffentlicht. Auch hier gibt es ein Video zu. Beides habe ich mir wieder angehört beziehungsweise angesehen und erzähle Dir hier meine Meinung dazu. Wenn du mehr wissen magst, dann lies gerne weiter.
Fangen wir aber erstmal mit den Fakten an. Veröffentlicht wurde das Lied heute am Freitag dem 21. August 2026, während das Video am gestrigen Donnerstag den 20. August 2026 schon Premiere hatte. Mit einer Länge von vier Minuten und vierundzwanzig Sekunden ist es recht normal lang und dabei sehr kurzweilig.
Der Song ist tanzbarer und damit nicht ganz so doomig und düster wie sein Vorgänger. Ihn als fröhlich zu bezeichnen wäre schon etwas übertrieben, aber schon heiterer. Wobei wir uns dabei wirklich nur auf die Melodie und den Sound konzentrieren und nicht auf den Text. Die Gitarren hier sind auch nicht so schwer, was den Song leichter wirken lässt. Weshalb er wahrscheinlich vorab auf Konzerten auch schon gut ankam.
Inhaltlich dagegen ist er nicht so fröhlich, wie es vom musikalischen Teil zu scheinen wirkt. Dabei ist aber tatsächlich auch hier die Frage, aus wessen Sicht ist das geschrieben. Und worum geht es dabei. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine toxische Beziehung zu handeln, in der sie sagt, dass sie keine Beziehung oder auch Verbindung möchte. Das toxische entsteht dadurch, dass er auf der einen Seite singt come to me aber dann halt sie sagt Nevermore. Es entsteht dabei ein Gegensatz. Eine Anziehung welche nicht sein soll. Einer möchte etwas, der andere nicht. Das Offensichtliche ist halt ein Beziehungsthema.
Von mir bekommt das Lied 4,25 von 5 🎶.
Kommen wir zum dazugehörigen Video, welches dieses Mal in blau gehalten ist. Es wirkt ein bisschen wie in einer Eislandschaft. Kühl und eisig. Eine zersprungene Scheibe ist ein zentrales Thema des Videos, genauso wie die Krähenfedern, welche ich beide gerade nicht wirklich deuten kann. Geht es dabei um was zersprungenes? Etwas vergängliches? Etwas zerbrochenes? Das sind Themen mit denen ich diese Symbole verbinden würde.
Auch hier sehen wir die Musiker ihre Instrumente spielen, während Julian herum läuft und in einer anderen Szene langsam das Wort Nevermore auf den Boden in Druckbuchstaben schreibt.
Fazit:
Der Song ist nicht so düster in seiner Musik und schon recht tanzbar. An manchen Stellen erinnert es mich an das Lied "An Invinsible Beginning" vom "How to shroud yourself with Night" - Album.
Ich frage mich, ob es einigen Menschen bewusst ist, worüber gesungen wird. Weil sie feiern eine Textzeile, welche zwar gut zum mitsingen ist, aber wie sieht es mit Inhalt aus?
Wer das Lied gerne live sehen möchte, kann das tun denn sie sind derzeit auf Tour und auf Festivals unterwegs. Checkt doch ihr Instagram ab, denn dort stehen immer alle aktuellen Termine drinnen.
Weitere Links und Informationen:
Hör Dir das Lied hier an:




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