Lay me down o silent fear
Endlich ist es da! Das langerwartete Album von "Lacrimas Profundere" hat das Licht der Welt erblickt. Natürlich habe ich reingehört und schreibe Dir hier meine Meinung dazu auf. Lies gerne weiter um mehr zu erfahren.
Aber fangen wir erstmal mit den Fakten an. Veröffentlicht wurde das Album am heutigen Freitag den 25. September 2026. Insgesamt finden wir zehn Lieder darauf, wovon 7 bisher unbekannt waren. Mit einer Länge von vierzig Minuten und achtundzwanzig Sekunden ist es in einem normalen Rahmen.
Schon bevor das Album veröffentlicht wurde konnten wir drei Songs daraus kennenlernen. Mit "O silent fear", "Nevermore" und "Faceless" haben sie uns Lieder präsentiert, welche unterschiedlicher nicht sein konnten und es somit noch spannender gemacht, wie denn der Longplayer werden wird.
Und wenn wir uns anhören merken wir hier noch deutlicher, dass kein Song wie der andere klingt und wir jedes Mal mit einer anderen Facette der Band überrascht werden. Das macht ein interessantes Album aus.
Was hier auch auffällt, dass die Lieder schon sehr viel härter sind, als wie bei den Vorgänger-Alben, was mir sehr gut gefällt. So werden sie ihrem selbstbezeichnetem Gothcore sehr gerecht mit. Aber, es gibt auch tanzbare Lieder und ein balladenartige Song, auch wenn er nicht 100% wie eine daher kommt.
Julians Varianz in seiner Stimme kommt auch sehr gut zu Geltung. Dabei ist es egal ob wir von Shouts, Screams, Growls oder Klargesang sprechen. Und auch das sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen. Hier wird eindeutig bewiesen was gesangstechnisch in ihm steckt.
Harte Gitarren finden wir hier auch, was den Gesang und den Gothcorevibe sehr viel mehr unterstützt. Die Drums wummern uns durch den Kopf und der Bass macht einfach alles rund. Hier werden alle Register gezogen.
Gehen wir auch etwas auf das Artwork ein, was ich sehr spannend finde, denn es ist hauptsächlich in schwarz und weiß gehalten, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der hauptsächlich in schwarz war. Was es genau darstellen soll kann ich gerade nicht genau erkennen, aber für mich sieht es ein bisschen nach einem Geist aus. Nach einer Figur, welche nicht erkannt werden möchte oder auch nicht werden kann.
Der Titel klingt spannend, weil es so wirkt, als ob man sich der Angst hingibt. Was aber in den Titeln manchmal genau umgekehrt daher kommt. Das wir uns gegen die Angst stellen. Dass wir nicht alleine sind.
Von mir bekommt das Album 4,75 von 5 🎶.
Fazit:
Definitiv jetzt schon mein Album des Jahres. Gothcore in seiner besten Ausprägung. Der Gesang varriert, die Gitarren ballern, die Drums wummern und der Bass verstärkt alles. 👍🏻 Ein sehr gelungenes Album mit einem spannenden Artwork.
Dabei kann ich auch nicht sagen, welches Lied ich am liebsten mag, denn alle haben sie etwas, das mir gefällt. Das wird sich wohl erst nach mehrmaligem hören der LP herausstellen welches Lied ich dann öfter höre. ☺️
Wer ein paar der Lieder live sehen möchte, kann das aktuell tun, denn "Lacrimas Profundere" spielen einige Clubshows. 🤘🏻
Weitere Links und Informationen:
Hör hier in das Album rein:




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